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Krankenversicherung

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Die private Krankenversicherung (pKV) ist eine Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung (gKV). Dabei ist weder die gKV noch die pKV pauschal "besser". Vielmehr hängt die Entscheidung darüber von den individuellen Umständen und Bedürfnissen ab.

Wer kann sich privat krankenversichern?

  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen oberhalb der jährlichen gesetzlich neu
    festgelegten Jahresarbeitsentgeltgrenze. Wer drei Jahre lang über
    Jahresentgeltgrenze verdient hat, kann von der gKV in die pKV wechseln.
  • Selbständige, Gewerbetreibende, Freiberufler, Beamte
  • von der Versicherungspflicht befreite Personen

Für wen eignet sich der Abschluss einer privaten Krankenversicherung?

Die pKV eignet sich vor allem für gut verdienende Einzelpersonen und für doppelt verdienende Ehepaare mit und ohne Kinder. Diese können bei besseren Leistungen der privaten Krankenversicherung erheblich an Beiträgen sparen.

Tarifwahl - Leistungsmerkmale

  • private Krankenvollversicherung
  • private Krankenzusatzversicherung

Der Abschluss einer privaten Krankenversicherung sowie die Wahl der richtigen Gesellschaft und des individuellen Tarifs sollte eine Entscheidung fürs Leben sein. Ein späterer Wechsel zu einem anderen privaten Krankenversicherungsanbieter ist zwar theoretisch möglich, aber selten empfehlenswert.

Grundsätzlich leistet die private Krankenversicherung Versicherungsschutz für folgende Standardbereiche:

Der ambulante Schutz
umfasst die Heilbehandlung für Ärzte und Heilpraktiker, Psychotherapie durch Ärzte, Arznei, Heil- und Hilfsmittel, Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlichen Programmen, Brillengestelle und Gläser, Kontaktlinsen. Je nach Tarif erstattet die Gesellschaft entweder alle Kosten oder nur einen Teil davon.

Der Zahnschutz
umfasst die Zahnbehandlung, Zahnersatz, Kronen und Brücken nach Kostenstaffel (meistens nach Jahren und Höchstbeträgen), Kieferregulierung.

Der stationäre Schutz
umfasst die Heilbehandlung im Krankenhaus wegen Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Entbindung, den allgemeinen oder besonderen Pflegesatz, den Belegsarzt, die freiberufliche Hebamme, die gesondert berechenbaren Nebenleistungen und den Krankentransport zum Krankenhaus.

Pflegeversicherung
Krankenversicherte der gesetzlichen Krankenkassen sowie der privaten Krankenversicherung sind gesetzlich verpflichtet, sich gegen die Kosten der Pflegebedürftigkeit abzusichern.

Privat Krankenversicherte müssen die Pflegepflichtversicherung bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen abschließen.

Die Pflegepflichtversicherung trägt bis zu einem gesetzlich festgelegten Höchstbetrag die Pflegekosten. Die Leistungen sind für alle Pflegebedürftigen gleich. Wer nach medizinischem Befund wegen Krankheit oder Behinderung dauerhaft und in erheblichem Maße täglich auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist, erhält einen Teil der Kosten für die Pflege zu Hause erstattet.

Wenn Angehörige oder Bekannte die Pflege übernehmen, wird ein Pflegegeld gezahlt. Während des Urlaubs der pflegenden Angehörigen werden bis zu einem Höchstbetrag die Kosten einer notwendigen teilstationären Pflege - Tages- und Nachtpflege - oder der Kurzzeitpflege in vollstationären Einrichtungen erstattet.

Auch für ständige Versorgung in Pflegeheimen (vollstationäre Pflege) werden in Abhängigkeit des Ausmaßes der Pflegebedürftigkeit Leistungen gewährt.

Die pKV Vollversicherung kennt im Wesentlichen zwei Tarifvarianten:

  • so genannte Baukastentarife, in der Regel bestehend aus den Modulen
    ambulant, dental und stationär
  • Kompakttarife, bei denen die drei Hauptleistungen ambulant, dental und
    stationär zusammengefasst sind. Individuelle Wahlmöglichkeiten wie bei
    dem Baukastentarif sind hier nicht möglich.

Bei dem Abschluss einer Krankenvollversicherung sollten Sie auf keinen Fall den Abschluss von Krankentagegeld (KT) vergessen. Das KT sichert für die Selbständigen die Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit ab. Der Angestellte versichert das Krankentagegeld ab dem 42. Tag, da er bis zu diesem Zeitpunkt die Lohnfortzahlung in Anspruch nimmt. Der Selbständige kann sich bereits je nach Branche ab dem 6. Tag absichern, da dieser keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung hat.

Auch der gKV Versicherte kann durch den Abschluss einer pKV Ergänzungsversicherung in den Genuss verbesserter Leistungen kommen.

Mit Krankenzusatzversicherungen können Sie die Leistungen Ihrer gesetzlichen Krankenkasse entscheidend verbessern. Sichern Sie gezielt die Bereiche ab, die Ihnen wichtig sind.

Die letzten Gesundheitsreformen haben ihre Spuren hinterlassen. Gerade im Bereich Krankenhaus und Zahnbehandlung wurden Leistungen reduziert. Die Krankenzusatzversicherung gleicht das aus.

Jeder sollte sich auch genau überlegen, ob er eine Krankenzusatzversicherung für eine längere Krankheit benötigt. Selbständige sollten auf die Krankentagegeldversicherung nicht verzichten. Sonst stehen sie bei Krankheit ohne Einkommen da. Auch Arbeitnehmer können ihr Krankengeld mit einer Krankenzusatzversicherung aufstocken. Denn wenn die Lohnfortzahlung nach sechs Wochen endet, zahlt die Krankenkasse nur 70 Prozent des Arbeitseinkommens. Die dabei entstehende Lücke kann durch Krankenzusatzversicherungen geschlossen werden.

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